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Wissenschaftlicher Hintergrund: PMUM-SF (Bildschirmmedien)

Über diesen Test

Der PMUM-SF (Kurzform der 27-Item Problematic Media Use Measure) wurde 2019 von Domoff und Kolleg:innen entwickelt und orientiert sich an den neun DSM-5-Kriterien für Internet-Gaming-Störung, angewendet auf Bildschirmmedien allgemein (nicht nur Gaming). Die deutsche Fassung wurde 2026 von Konrad, Domoff und Schneider (Ruhr-Universität Bochum) an 240 Eltern von 4- bis 16-jährigen Kindern validiert und zeigte sehr gute interne Konsistenz (Cronbachs Alpha = .889). Die Studie fand außerdem: Problematische Mediennutzung – nicht die reine Nutzungsdauer – sagte kindliche Verhaltensauffälligkeiten vorher, und war mit elterlichem Stress, elterlicher Bildschirmzeit und geringerem elterlichen Selbstvertrauen assoziiert. Die hier verwendeten Schwellenwerte stammen aus einer itemresponsetheoretischen Normierung (Woodman, Domoff et al., 2025).

Dimensionen

Problematische Bildschirmmediennutzung

Summenwert über alle neun Items (9–45 Punkte).

Quellen & Lizenz

  • Domoff, S. E., Harrison, K., Gearhardt, A. N., Gentile, D. A., Lumeng, J. C., & Miller, A. L. (2019). Development and validation of the problematic media use measure: A parent report measure of screen media "addiction" in children. Psychology of Popular Media Culture, 8(1), 2–11.

    Originalentwicklung der englischen PMUM/PMUM-SF (27- bzw. 9-Item-Fassung).

  • Konrad, C., Domoff, S. E., & Schneider, S. (2026). Validation of the German version of the problematic media use measure (PMUM-short form) and its relation to child and parental mental health. Computers in Human Behavior Reports, 21, 100911.

    Dieser Artikel ist unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY 4.0 veröffentlicht und erlaubt uneingeschränkte Nutzung und Weiterverbreitung mit Namensnennung. Die deutsche Itemformulierung ist wörtlich aus dem im Anhang dieses Artikels veröffentlichten offiziellen deutschen Übersetzungsdokument übernommen (keine eigene Übersetzung). Die Auswertungsschwellenwerte (9–22/23–34/35–45) stammen aus der dort referenzierten Normierungsarbeit von Woodman, Domoff, Emond, McDaniel & Magis-Weinberg (2025).

    https://doi.org/10.1016/j.chbr.2025.100911
Dieser Fragebogen ist für Eltern oder Bezugspersonen gedacht und dient ausschließlich der Selbsteinschätzung. Er stellt keine Diagnose und keine kinder- und jugendpsychiatrische oder -psychologische Beurteilung dar. Bei Sorgen um die Mediennutzung deines Kindes ist zusätzlich das Gespräch mit dem Kind selbst und ggf. der Kinderärztin/dem Kinderarzt sinnvoll.

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