Wissenschaftlicher Hintergrund: Einsamkeit
Über diesen Test
Die UCLA Loneliness Scale wurde ursprünglich 1978 von Russell, Peplau und Ferguson entwickelt und 1996 von Daniel Russell in der hier verwendeten dritten Version überarbeitet. Sie ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Forschungsinstrument zur Messung subjektiver Einsamkeit und zeigt in zahlreichen Studien eine sehr gute interne Konsistenz (Cronbachs Alpha meist über .90). Wichtig: Die Skala misst das subjektive Gefühl von Einsamkeit, nicht die objektive Anzahl sozialer Kontakte – man kann sich in Gesellschaft einsam fühlen und allein sein, ohne sich einsam zu fühlen. Die hier verwendeten Bandbreiten basieren auf den in der Originalstudie (Russell, 1996, Tabelle 2) berichteten Referenzwerten zweier Erwachsenenstichproben mit dem vollständigen 20-Item-Bogen (Studierende, N=487, M=40,08, SD=9,50; Krankenpflegepersonal, N=305, M=40,14, SD=9,52): Der Bereich "durchschnittlich" entspricht ungefähr einer Standardabweichung um diesen gepoolten Mittelwert (M≈40,1, SD≈9,5).
Dimensionen
Erlebte Einsamkeit
Summenwert über alle 20 Items, dargestellt als Prozentwert.
Quellen & Lizenz
Russell, D. W. (1996). UCLA Loneliness Scale (Version 3): Reliability, validity, and factor structure. Journal of Personality Assessment, 66(1), 20–40.
Für die UCLA Loneliness Scale ist keine gesonderte Genehmigung erforderlich; eine Zitation der Originalquelle wird erwartet. Die deutschen Formulierungen sind eine eigene, nicht klinisch validierte Übersetzung der englischen Originalitems. Die Auswertungsbänder wurden aus den in Tabelle 2 dieser Studie berichteten Mittelwerten/Standardabweichungen abgeleitet (siehe wissenschaftlicher Hintergrund), sind aber keine offiziell publizierten klinischen Cutoff-Werte.
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