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IDAS-II

Inventory of Depression and Anxiety Symptoms (IDAS-II)

Wissenschaftlicher Hintergrund →

Anders als ein kurzer Screener wie der PHQ-9 oder der GAD-7 fasst der IDAS-II Depression und Angst nicht in ein oder zwei Gesamtwerten zusammen, sondern zerlegt sie in 18 einzelne, unabhängig ausgewertete Symptombereiche -- weil sich zum Beispiel gesteigerter und verminderter Appetit, oder Manie und Angst vor engen Räumen, in einem einzigen Summenwert gegenseitig aufheben würden. Für jede der 98 Aussagen gibst du an, wie sehr sie dein Erleben in den letzten zwei Wochen beschreibt. Weil die deutschen Normwerte nur nach Geschlecht und Altersgruppe (18-36, 37-55, 56+) aufgeschlüsselt vorliegen, fragen wir dich vorab kurz danach -- nur so lässt sich dein Ergebnis mit der passenden Vergleichsgruppe einordnen. Der Test dauert je nach Lesegeschwindigkeit 15-20 Minuten.

Vergleichsbasis: 🇩🇪 Deutsche Gelegenheitsstichprobe · Wissenschaftlich definierter Schwellenwert

Dieser Test ist ein wissenschaftlich fundiertes Selbsterkundungs-Instrument und ersetzt keine klinische Diagnostik. Die Normwerte stammen aus einer deutschen Community-Stichprobe (keine repräsentative Bevölkerungsstichprobe) und liegen nur für die Geschlechter männlich und weiblich vor. Falls deine Antworten Gedanken an Selbstverletzung oder Suizid umfassen: Die TelefonSeelsorge ist rund um die Uhr kostenfrei und anonym erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, im Notfall wähle den Notruf 112.

Wichtig für die Interpretation

Der IDAS-II liefert bewusst keinen einzelnen Gesamtwert, sondern 18 unabhängige Facetten -- ein hoher Wert in einer Skala sagt nichts über die anderen aus, und die 18 Werte sollten nicht aufsummiert werden. Jeder T-Wert ist bereits an deine Alters- und Geschlechtsgruppe angepasst (T = 50 entspricht dem Durchschnitt dieser Gruppe, jede Abweichung von 10 Punkten einer Standardabweichung). Eine Ausnahme ist die Skala „Wohlbefinden“: Dort ist ein NIEDRIGER, nicht ein hoher T-Wert die auffällige Richtung. Die Normwerte liegen nur für die Geschlechter männlich und weiblich vor -- eine Einschränkung der zugrunde liegenden Studie, nicht dieses Tests. Wie bei jedem Selbsttest gilt: Auch mehrere erhöhte Werte sind kein Diagnosekriterium, sondern ein Hinweis, der eine fachliche Abklärung sinnvoll erscheinen lassen kann.

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98 Aussagen · ca. 18 Minuten

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