Wissenschaftlicher Hintergrund: Lebenszufriedenheit
Über diesen Test
Die Satisfaction With Life Scale wurde 1985 von Ed Diener und Kolleg:innen im Rahmen der Forschung zum subjektiven Wohlbefinden (Subjective Well-Being) entwickelt. Sie gilt als Standardinstrument zur Erfassung der globalen, kognitiv-evaluativen Lebenszufriedenheit und wird von der emotionalen Komponente des Wohlbefindens (positiver/negativer Affekt) abgegrenzt. Die Skala zeigt in zahlreichen Studien eine hohe interne Konsistenz und eine für ein Trait-Maß angemessene zeitliche Stabilität, bei gleichzeitiger Sensitivität für Veränderungen z. B. im Rahmen therapeutischer Interventionen.
In der Originalstudie lag Cronbachs Alpha bei .87, die Retest-Reliabilität über zwei Monate bei .82. Eine Metaanalyse über 60 Studien bestätigt eine im Mittel gute interne Konsistenz (Alpha ≈ .78) über sehr unterschiedliche Länder, Sprachen und Altersgruppen hinweg – ein Beleg dafür, dass die fünf sehr allgemein formulierten Items robust über kulturelle Kontexte hinweg funktionieren, was für ein derart kurzes Instrument nicht selbstverständlich ist.
Dimensionen
Globale Lebenszufriedenheit
Summenwert über alle fünf Items (5–35 Punkte).
Quellen & Lizenz
Diener, E., Emmons, R. A., Larsen, R. J., & Griffin, S. (1985). The Satisfaction with Life Scale. Journal of Personality Assessment, 49, 71–75.
Die Skala ist urheberrechtlich nicht geschützt (public domain) und kann ohne Zustimmung der Autoren genutzt werden.
https://eddiener.com/satisfaction-with-life-scale-swlsDeutsche Übersetzung: Schumacher, J. (2003). SWLS – Satisfaction with Life Scale. In J. Schumacher, A. Klaiberg & E. Brähler (Hrsg.), Diagnostische Verfahren zu Lebensqualität und Wohlbefinden. Göttingen: Hogrefe.
Offizielle deutsche Fassung, dokumentiert im ZIS-Verfahrenskatalog.
https://access.gesis.org/zis/600
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